Wahlnachlese II

Jetzt ist der Käse zum Bahnhof gerollt: Die rot-grüne Regierung scheint (fast) perfekt. Sie ist bereits bei ihrem Zustande kommen durch Beständigkeit und Erneuerung im Alten geprägt. Für Beständigkeit steht die SPD, die ihrer seit den 1970er Jahren gepflegten Betonpolitik treu bleibt und den Verkehrs- wie umweltpolitisch unsinnigen Ausbau der A100 in den Verhandlungen durchsetzt. Die Grünen stehen für die Auferstehung der FDP aus ihrer Asche bevor der Phönix überhaupt verbrannt wurde. Ein absolutes Novum und sie übernehmen, durch vorherige Koalitionen trainiert, den Staffettenstab der Einknickpartei. Der vorgebliche Kompromiss eine Umwidmung von Bundesmitteln zum Autobahnneubau in Mittel zum Autobahnerhalt anzustreben, ist derart faul, dass der Fisch – und damit wird wirklich das letzte Bild bemüht – von Kopf und Schwanz her zugleich stinkt. Aber was soll’s wenn es dem Machterwerb dient.

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