Geschichte multiperspektivisch

Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass unter der, an sich richtigen, Bezeichnung von historischer Narrativität hierzulande verstanden wird, alle wäre irgendwie Opfer der Umstände. Schaut man sich die Filme und das Portal “Gedächtnis der Nation” an, denn liegt dieser Schluss ausgebrochen nahe. Uns droht nicht nur eine Knoppisierung der Geschichtsschreibung, vielmehr ist Guido Knopp selber nur der Ausdruck einer Tendenz, nach der Dresden die gleiche Qualität zu haben scheint wie Auschwitz oder Babi Bar – Multiperspektivität als neue Form des Schlussstrichziehens?

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