Der ungesühnte Völkermord an den Armeniern

Numeri 24:9

100 Jahre ist es her, dass Türken die Armenier ermordet und die deutschen Verbündeten der Osmanen wohlwollend zugesehen haben. In der befreundeten Türkei ist es noch heute unschicklich, über den Genozid mit 1.500.000 ermordeten Armenier zu reden oder zu schreiben. Bestenfalls landet man im Gefängnis. Zuweilen wird man umgebracht.

In Deutschland darf man über den Völkermord reden und schreiben, da keine Gefahr besteht, dass jemand zuhört oder es liest. Lediglich in der Schweiz, der Slowakei, in Slowenien und Griechenland steht die Leugnung des Genozids an den Armeniern unter Strafe. In den übrigen aufgeklärten Ländern dieses Planeten fällt „Leugnung“ unter „Meinungsfreiheit“.

In Frankreich wäre es beinahe gelungen, die Leugnung zu bestrafen. Doch dann haben die Vernunft und das Geld gesiegt. In Deutschland ist eine Bestrafung der Leugnung wegen der Bedeutung der türkischen Community undenkbar. Selbst in Israel, wo man weiß, dass der Genozid an den Armeniern den Nazis als Blaupause für…

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