Kategorie Erinnerungskulturen

Totalitarismus, neu

„Das ‚Ende der Nachkriegszeit‘ war mit dem wirtschaftlichen und politischen Sieg über den Ostblock tatsächlich datierbar besiegelt. Die Rede von den zwei Diktaturen auf deutschem Boden erledigte die Topoi ’singuläres Verbrechen‘ und ‚Zivilisationsbruch‘, sie erneuerte zugleich die Figur einer sich gegen Links und rechts verteidigenden (und durchsetzenden) Republik. So sehr dieser nachholende Antitotalitarismus sich mit […]

Veranstaltungsnachlese: ‚Flucht vor Nazi-Deutschland – Flucht in die Festung Europa‘

Der Berliner Buchladen Schwarze Risse hat am vergangenen Dienstag zu einer Veranstaltung geladen mit dem Titel ‚Flucht vor Nazi-Deutschland – Flucht in die Festung Europa‘. Als Referenten waren geladen: Der Historiker Ahlrich Meyer und Helmut Dietrich, Mitbegründer der Berliner Forschungsgesellschaft „Flucht und Migration“. Von Meyer erschien in 2013 gemeinsam mit Insa Meinen das Buch „Verfolgt […]

Gedanken zum Beitrag „Erinnerung – Mehr als ein Ritual“ auf publikative.org

Den beiden grünen Autoren ist mit ihrem Beitrag „Erinnerung – Mehr als ein Ritual“ auf publikative.org ein wahrer Schildbürgerstreich geglückt. Im Versuch die Erinnerung und das Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus und der deutschen, antisemitischen Vernichtungspolitik der Ritualisierung zu entreißen ist ihnen eine im mahnenden und kritischen Mäntelchen daherkommende, desto dramatischere Banalisierung und Ideologisierung […]